AnlagePunk · Altersarmut

Altersarmut: Mieter in der Klemme – Die bittere Wahrheit für Rentner

Altersarmut: Mieter in der Klemme – Die bittere Wahrheit für Rentner
picture alliance / dpa Themendienst | Jens Schierenbeck Mehrfamilienhaus mit Garten und aufgefächerte Fünfzig-, Einhundert- und Fünfhunderteuroscheine
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Eine aktuelle Studie zeigt: Rentner in Deutschland stehen vor finanziellen Herausforderungen. Steigende Mieten und unzureichende Renten gefährden den Lebensstandard vieler Senioren.

In Deutschland wächst die Sorge um die finanzielle Zukunft der Rentner. Eine neue Studie beleuchtet die prekäre Lage vieler Senioren, die mit steigenden Mietkosten und unzureichenden Renten kämpfen. Besonders betroffen sind die, die auf die gesetzliche Rente angewiesen sind und sich keine Immobilie leisten können. Doch was bedeutet das konkret für die Betroffenen?

Die Studie im Überblick

Das Pestel-Institut hat im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) eine Studie veröffentlicht, die auf der Fachmesse Bau 2025 in München vorgestellt wurde. Die Ergebnisse sind alarmierend: Nur 43,6 Prozent der deutschen Haushalte bewohnen eine eigene Immobilie. Diese Quote ist die niedrigste seit 15 Jahren und die zweitschlechteste in Europa nach der Schweiz. Die Studie zeigt, dass steigende Mieten und sinkende Renteneinkommen das Risiko für Altersarmut erhöhen.

Ein Umzug in eine kleinere Wohnung ist oft keine Option, da die Mieten bei Neuvermietungen in die Höhe schießen. Ein Hauskauf ist in vielen Großstädten unerschwinglich. Matthias Günther, Leiter des Pestel-Instituts, bringt es auf den Punkt: „Für Durchschnittsverdiener ist die Chance auf Wohneigentum heute gleich Null.“

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