AnlagePunk · Altersarmut

Altersarmut: Mieter in der Klemme – Die bittere Wahrheit für Rentner

Altersarmut: Mieter in der Klemme – Die bittere Wahrheit für Rentner
picture alliance / dpa Themendienst | Jens Schierenbeck Mehrfamilienhaus mit Garten und aufgefächerte Fünfzig-, Einhundert- und Fünfhunderteuroscheine
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Herausforderungen für Durchschnittsverdiener

Die Aussage, dass Durchschnittsverdiener keine Chance auf Wohneigentum haben, ist nicht ganz korrekt. Eine Analyse des Postbank Wohnatlas zeigt, dass es in 104 von 400 deutschen Städten und Landkreisen noch möglich ist, eine Eigentumswohnung zu erwerben. Allerdings sind dies meist kleinere Städte und ländliche Regionen. In den großen Metropolen wie Berlin, München und Hamburg bleibt der Traum vom Eigenheim für viele unerreichbar. Hier droht Altersarmut, weil die Mieten weiter steigen und die Renten nicht mithalten.

Altersarmut durch hohe Mietkosten

Die Studie verdeutlicht, dass die Mieten zu mehr Altersarmut führen könnten. Laut Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung leben die meisten Senioren in Zwei-Personen-Haushalten. Bei einer durchschnittlichen Wohnfläche von 100 Quadratmetern und einem Rentenniveau von 48 Prozent des Durchschnittslohns bleibt vielen Rentnern nach Abzug der Miete weniger Geld als der Regelsatz des Bürgergeldes vorsieht. In 263 Regionen Deutschlands wären Rentnerpaare auf Grundsicherung angewiesen, darunter fast alle Großstädte.

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