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Blabla: Das Geheimnis hinter hohlen Consultingphrasen

Consulting Dudes
Jörg Brüggemann/ Ostkreuz ?Team-Sprint?-Führungskräftetreffen zwischen den Bahn-Managern und McKinsey-Beratern. Mithilfe einer Taskforce und Managementideen von Google und BMW will die Deutsche Bahn endlich ihre Verspätungen in den Griff bekommen. Bahntower, 23. Etage, Sony Center, Potsdamer Platz, Berlin-Mitte, 2016, Berlin, Deutschland, Europa
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„Wir brauchen eine Hero’s Journey“

Wenn es um besagte Innovationskultur im Silicon Valley geht, fallen immer zwei Namen: Steve Jobs und Elon Musk; zwei, die ihre Ideen gegen alle Widerstände haben Wirklichkeit werden lassen. Klingt toll, nur funktioniert die Geschichte vom Helden in Deutschland einfach nicht. Hier geht es um Konsens. Stimmt das Kollektiv einer Entscheidung zu, funktioniert ein Projekt. Wichtiger als ein Held an der Spitze ist darum, jedem Mitarbeiter aufzuzeigen, wie er Veränderung mitgestalten kann. ­Innovationsmanager, die sich als Propheten sehen, werden schnell blockiert und im schlimmsten Fall sabotiert.

„Keine Innovation ohne Freiraum“

Viele Firmen stecken viel Geld in neue ­Bürokonzepte, bauen ganze Etagen um oder gleich neue Gebäude. Ist die Panik richtig groß, gönnen sie sich einen Innovationshub in Berlin. Alles nicht schlecht, wenn man mehr schafft als Orte, die dazu dienen, Besuchern zu zeigen, was für ein modernes Unternehmen man ist. Oft reichen schon eine gemütliche Kaffeebar, ein Scrum-Board und jemand, der den Leuten erklärt, wie sie diese neuen Möglichkeiten nutzen, um sich informell auszutauschen, kleine Projekte umzusetzen und Feedback von anderen zu bekommen.

„Das geht bald alles nur noch digital“

Schon heute fordert die Bewältigung der normalen Digitalisierungsaufgaben wie des Übergangs von Papier zu digitalen Dokumenten oder der Einführung eines Videokonferenzsystems die Mitarbeiter. Und sie reagieren verständlicherweise wütend, wenn die Innovationsabteilungen philosophieren, welche Rolle in Zukunft KI, maschinelles Lernen, das Internet der Dinge und so weiter spielen werden, während die Buchhaltung noch immer kein vernünftiges Tool für die einfachsten Vorgänge im Einsatz hat.

Cover

Der Artikel stammt aus der aktuellen Ausgabe 05/2017. Unsere Cover-Helden: Philip Siefer und Waldemar Zeiler von Einhorn Products. Gestartet als durchgeknalltes Kondom-Startup, beraten sie heute milliardenschwere Konzerne. Mehr Infos gibt es hier.

 

 

 

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