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Elektro-Zwang für Firmenflotten: EU plant Verbrenner-Killer schon ab 2027

Die EU erwägt radikale Elektroquoten für Unternehmensflotten – bis zu 100 Prozent ab 2030.
Shutterstock Die EU erwägt radikale Elektroquoten für Unternehmensflotten – bis zu 100 Prozent ab 2030.
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Kritiker wie „Leaseurope“-Chef Knubben befürchten, dass „hier aus Überzeugung und nicht aufgrund von Fakten überstürzt gehandelt“ werde. Die Sorge: Eine zu ambitionierte Quote könnte den europäischen Automarkt destabilisieren und besonders mittelständische Unternehmen überfordern.

Die kommenden Monate werden entscheidend für die Zukunft des europäischen Automobilmarkts. Die Branche steht vor einem Transformationsdruck, der weit über das offizielle Verbrenner-Aus 2035 hinausgeht. Während die EU-Kommission auf den Flottenmarkt als Beschleuniger der Elektromobilität setzt, müssen grundlegende Herausforderungen gelöst werden: die Ladeinfrastruktur, die Batterieproduktion und nicht zuletzt die Akzeptanz bei Unternehmen und Verbrauchern.

Die Elektroquote könnte zum Lackmustest für Europas Klimaambitionen werden. Gelingt der Balance-Akt zwischen ambitionierten Zielen und wirtschaftlicher Machbarkeit nicht, droht ein Rückschlag für die Elektromobilität – oder ein vorzeitiges Aus für zahlreiche Flottenbetreiber. Die Entscheidung aus Brüssel wird zeigen, ob die EU aus den bisherigen Erfahrungen der E-Mobilität gelernt hat oder ob politischer Wille über wirtschaftliche Realitäten triumphiert.

Quelle: Merkur

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