Werbestunt: Netflix schockt mit Kampagne zu “Altered Carbon“

Der Wunsch nach Unsterblichkeit ist bei Menschen groß: den Körper einfrieren lassen und dann wieder auftauen, wenn die Wissenschaft und Medizin soweit ist, ihn wieder zu beleben – jünger und natürlich ohne Krankheiten. Kryonik nennt sich die abgefahrene Technik. Bis die soweit ist, müssen wir uns aber mit einer neuen Netflix-Dystopie zufrieden geben. „Altered Carbon“ heißt die Serie, in der jeder Mensch mit einem Chip ausgestattet ist, auf den das menschliche Bewusstsein geuploadet werden kann. Stirbt ein Mensch, lässt sich die digitalisierte Persönlichkeit einfach auf einen anderen Körper – sprich: Sleeve –  übertragen, denn der ist nicht mehr als eine Hülle.

Außergewöhnliche Thematik, außergewöhnliche Werbeaktion, dachte sich wohl der Konzern Netflix. Eine Bushaltestelle in Los Angeles: Statt einem langweiligen Plakat blicken Passanten auf eine nackte, eingeschweißte Gummipuppe. Mit einem Schlauch wird sie künstlich beatmet, hebt und senkt den Brustkorb. In Berlin, am Potsdamer Platz, warb der Streaming-Dienst mit solch einer Puppe in einer Wassersäule.


Ob gelungene Kunstinstallation, Ekel-Auslöser oder übertriebener PR-Gag: für Aufsehen ist gesorgt. Außerdem ist Netflix für seine provokanten Werbeaktionen bekannt: der Konzern warb schon einmal mit gefaktem Koks auf Clubtoiletten für „Narcos“.

Diese und weitere kreative Werbestunts findet ihr in unserer neuen, ewigen Gallerie der besten Marketingkampagnen:

Alle PR-Stunts auf einen Blick.

 


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