Leadership & Karriere Daten-Archäologe und Code-Ethiker: Diese sechs Jobs wird es in der Zukunft geben

Daten-Archäologe und Code-Ethiker: Diese sechs Jobs wird es in der Zukunft geben

Vor 20 Jahren hatte noch niemand was von einem Social-Media-Manager gehört – heute ist fast jeder einer, und sei es nur privat. Im Zuge von Robotisierung, Digitalisierung, Veränderung der Arbeitswelt und der Bürokultur, werden etliche Jobs geschaffen werden, die sich heute kaum jemand vorstellen kann. Wir haben mal einen Blick in die Glaskugel geworfen und Berufe erdacht, die es in Zukunft geben sollte. Oder in Ansätzen schon gibt.

Code-Ethiker

Den Beruf gibt es zwar noch nicht, gebraucht wird er aber bereits. Und von klassichen Ethikern ausgeführt. Denn schon das selbstfahrende Auto lässt Fragen danach aufkommen, wer im Notfall denn nun überfahren wird, das alte Ehepaar oder das einzelne Schulkind, das sein Leben noch vor sich hat. Noch viele weitere Anwendungsgebiete sind denkbar. Ist die Struktur des Internets heutzutage beispielsweise noch offen für alle? Welchen Richtlinien müssen Suchalgorithmen folgen? Diese Fragen sollten besser heute als morgen geklärt werden.

Daten-Archäologe

Wenn alte Paläste verschütt gehen, braucht es Menschen, die sie wieder ausgraben. Und wenn alte Fotos, Videos oder Spiele abhandenkommen? Darum könnte sich ein Daten-Archäologe kümmern. Er restaueriert Festplatten, ordnet alte Bilder Epochen zu und zieht Games auf Emulatoren, damit auch Menschen in 100 Jahren noch Pong spielen können. Und das Problem ist real: Schon heute sind einige der ersten Filme nicht mehr existent, weil alle Kopien zerstört wurden oder verschwunden sind.

Roboter-Psychologe

Auch wenn es mit Robotern vermutlich nie so weit kommen wird wie bei „Per Anhalter durch die Galaxys“, wo ein hyperintelligenter Roboter in Depressionen versinkt, braucht es doch Menschen, die sich um die immer schlaueren Maschinen kümmern. Die beispielsweise frühzeitig erkennen, wenn sich eine KI in etwas verrennt oder Programmierern helfen, der menschlichen Psyche gleichende neuronale Netzwerke zu bauen. Oder den Robotern beibringen, was ein guter Witz ist.

3D-Chemiker

Im Zeitalter von 3D-Druckern muss man sich nichts mehr nach Hause liefern lassen. Man druckt es einfach selbst. Bedingung dafür ist, dass es alle Stoffe in druckbarer Granulatform gibt. Bei Lebensmitteln sollten zudem alle Nährstoffe noch enthalten sein. In Zukunft braucht es dafür noch viel mehr spezialisierte Chemiker, die immer neue druckbare Stoffe entwickeln und so die ganze Palette an Konsumgütern und Nahrungsmitteln ins Haus holen.

Kindheitsberater

Täglich von tausenden Informationen überflutet, um Karriere und Familie besorgt; da kann man die eigene Kindheit schon mal vergessen. Habe ich den Flutschfinger mit Britzelzucker jetzt eigentlich als Kind selbst gegessen oder war das nur eine allgemeine Erinnerung aus der Zeit? Und was war überhaupt meine erste Spielekonsole? Um all das herauszufinden könnte es eine Art Kindheitserwecker geben – eine Mischung aus Innenarchitekt, Historiker und Trödelprofi, der einem hilft, die eigene Kindheit zu rekonstruieren. Und im Zweifelsfall sogar selbst mit einem Lego spielt.

Afterlife-Coach

Auch dieser Berufszweig hat gleich mehrere Funktionen. Ein Afterlife-Coach geht eure Social-Media-Kanäle durch und löscht mit euch gemeinsam alles, was die Nachwelt besser nicht von euch behalten sollte. Zudem plant er eure Wunschbeerdigung nach wissenschaftlichen Standards, damit ihr möglichst positiv in Erinnerung behalten werdet und eure Familie nicht unnötig viel leiden muss.

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