Random & Fun Kanye West will Likes auf Social Media abschaffen

Kanye West will Likes auf Social Media abschaffen

Kanye West ist einer der erfolgreichsten Musiker unserer Zeit. Sein Erfolg beruht dabei nicht nur auf seinem musikalischen Können, sondern auch auf kluger Selbstvermarktung. Der US-Rapper inszeniert sich in der Öffentlichkeit mit polarisierenden Auftritten und Meinungen und erntet dadurch jede Menge Aufmerksamkeit – die Goldwährung im Zeitalter von Social Media. Und genau zu diesem Thema hat er sich nun zu Wort gemeldet. Aber ganz anders als man erwarten würde.

Likes für unser Ego

In diversen Tweets prangerte West die negativen Folgen unseres Bedürfnisses nach Aufmerksamkeit auf Social Media an. Konkret kritisierte er die Sichtbarkeit von Like- und Followerzahlen. Diese schade unserem Selbstwertgefühl. Deshalb solle man, so West, den Nutzern die Möglichkeit bieten, ebenjene Sichtbarkeit der eigenen Reichweite zu verbergen.

Es dauerte nicht lange, bis sich Twitter-CEO Jack Dorsey bei West meldete. Dieser signalisierte auch gleich Gesprächsbereitschaft. Man denke schon seit längerer Zeit darüber nach, inwiefern man Twitter erneuern könne, so Dorsey.

 

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a conversation with My friend Jack the head of twitter

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Auch andere wichtige Personen aus dem Silicon Valley schrieben Kanye West. Ben Schwerin, der Vice President von Snapchat, sagte: „Es ist tut einem nicht gut, wenn man sich ständig mit dem vermeintlichen perfekten Leben der anderen vergleicht und sich so in einem ständigen Wettbewerb befindet.“ Deshalb habe man, so Schwerin, bei Snapchat von Anfang an auf Likes verzichtet. Am Ende fügte der Vice President noch hinzu: „Wir haben jede Menge coole Ideen – sag uns Bescheid, wenn du Zeit hast.“

Macht Social Media krank?

Wie auch immer man zu Social Media stehen mag, Kanye West trifft mit seiner Kritik einen wunden Punkt. Der Zusammenhang zwischen unseren Social-Media-Aktivitäten und unserem Wohlbefinden ist schon länger Gegenstand diverser Untersuchungen. Eine britische Studie fand zum Beispiel heraus, dass Jugendliche, die mehr als zwei Stunden pro Tag auf Facebook, Twitter oder Instagram unterwegs sind, häufiger an Depressionen erkranken. Macht uns Social Media also krank?

Vielleicht sollte man nicht gleich in Extreme verfallen. Facebook & Co. sind fester Bestandteil unseres Alltags. Wie die sozialen Netzwerke aber konzipiert und an den Endnutzer gebraucht werden, sollte immer wieder reflektiert werden. Kanye Wests Äußerungen regen zum Nachdenken an – und das hat bekanntlich noch niemanden geschadet.

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