Fünf Fragen, die du im Bewerbungsgespräch stellen solltest

Du sitzt im Bewerbungsgespräch. Aufmerksam hörst du dem HR-Manager zu, wie er über deinen Traumjob beim potentiellen neuen Arbeitgeber erzählt. Seine Fragen, warum du gerade in diesem Unternehmen arbeiten möchtest, was dich für die Stelle qualifiziert und warum sie ausgerechnet dich einstellen sollten, beantwortest du wie aus der Pistole geschossen. Schließlich hast du dich bestens auf das Jobinterview vorbereitet. Dann möchte er wissen, ob du noch Fragen hast. Und nun fängst du an, in deinem Gedächtnis herum zu kramen – aber das, was dich eigentlich brennend interessiert, fällt dir natürlich erst auf dem Heimweg wieder ein. Mit den folgenden fünf Fragen erfährst du nicht nur Wichtiges über deinen potentiellen Arbeitgeber, sondern hinterlässt auch noch einen positiven Eindruck.

#Idealer Kandidat

Wie sieht eigentlich der ideale Kandidat für die Position aus, auf die du dich bewirbst? Natürlich werden dir hier noch einmal die Anforderungen genannt, die du bereits aus der Stellenausschreibung kennst. Du erfährst aber auch, was darüber hinaus von dir erwartet wird, welche Charaktereigenschaften gefordert werden und wie Erfolg und Leistung im Unternehmen bewertet werden. Während dein Gegenüber die Frage beantwortet, kannst du bereits selbst feststellen, ob du für den Job geeignet bist, und inwiefern du dich mit der Unternehmenskultur identifizieren kannst.

#Netzwerken

Erkundige dich, ob du das Team bereits im Vorfeld kennen lernen könntest. Das bringt unheimlich viele Vorteile mit sich. Zum einen kannst du Mitarbeitern Fragen stellen, die du dich im Bewerbungsgespräch nicht zu stellen getraut hast, und die Antworten sind meistens sehr ehrlich. Zum anderen bekommst du direkt einen Eindruck vom Betriebsklima, knüpfst erste Kontakte und merkst, wer von deinen zukünftigen Kollegen dir besonders sympathisch ist. Im Idealfall hast du dich aber schon vor deinem Jobinterview mit jemandem aus dem Unternehmen ausgetauscht.

#Arbeitsalltag

Du verbringst circa acht Stunden deines Tages an der Arbeit – das ist viel Zeit. Deshalb ist es wichtig, dass du dich in deinem Betrieb wohl fühlst und genau weißt, was dich erwartet. Die Stellenausschreibung gibt nur einen groben Überblick über deine Aufgaben und du malst dir auf dieser Grundlage ein ideales Bild deines Alltags aus. Die Realität sieht aber häufig anders aus, denn in jedem Job gibt es entspannte ebenso wie stressige Phasen. Damit du keine bösen Überraschungen erlebst: Unbedingt nachfragen, wie ein gewöhnlicher Arbeitstag aussehen könnte!

#Fortbildung

Gibt es im Betrieb Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten? In erfolgreichen Unternehmen auf jeden Fall. Schließlich verändern sich Arbeitsprozesse heutzutage rasant und müssen stetig an neue Gegebenheiten angepasst werden. Damit weiterhin alles rund läuft, müssen die Arbeitnehmer geschult werden. Und sowohl du als auch die Firma profitiert davon: du kannst dazulernen und erhältst womöglich die Chance auf eine Beförderung. Dein Chef stellt indes sicher, dass du auch in Zukunft weiter für ihn arbeitest.

#Vorgänger

Frage, ob deine Stelle zuvor durch jemand anderen besetzt war und ob die Person noch im Unternehmen tätig ist. Diese Frage erscheint so simpel, kann aber durchaus hilfreich sein. Gibt es keinen Vorgänger, wurde die Position neu geschaffen – möglicherweise, weil das Unternehmen sich vergrößert oder weil neue Aufgaben angefallen sind. Sollte es die Stelle schon länger geben und dein Vorgänger ist noch im Betrieb tätig, zeugt das von Aufstiegsmöglichkeiten. Und natürlich hast du bei Fragen und Problemen direkt einen kompetenten Ansprechpartner.


Auch passend zum Thema: Fünf Lügen von Personalern im Bewerbungsgespräch 

 


Business Punk Redaktion

Hier schreibt die Business-Punk-Redaktion. Mal er, mal sie, mal gar keiner. Ach und kauft unser Heft! Danke.

Zum Autor

Das können wir Dir auch empfehlen

placeholder
placeholder
placeholder