Staff-Picks: Neue Neflix-Serie über das Leben mit Behinderung

Ryan O’Connell ist nicht nur der Autor der semi-biografischen Netflix-Serie Special, sondern auch Schauspieler und Protagonist. Und noch etwas hat er mit der Hauptfigur gemeinsam: eine Zerebralparese, die er viele Jahre seines Lebens mit einer Lüge begründet.

Unfall statt Behinderung

Serien-Ryan lebt bei seiner Mutter und sein Selbstbewusstsein ist quasi nicht vorhanden. Als schwuler Mann hat er – seiner Meinung nach – zusätzlich noch weniger Chancen auf dem Dating-Markt. Die Zerebralparese sorgt dafür, dass er Koordinationsschwierigkeiten hat, seine Hände sich verkrampfen und seine Grobmotorik nicht das macht, was er will. Deshalb sieht man zu Beginn der Serie erst einmal, wie er mitten auf der Straße senkrecht zu Boden fällt. Als er dann im Verlauf der Handlung von einem Auto angefahren wird und für kurze Zeit im Krankenhaus landet, beschließt Serien-Ryan, das fortan als Begründung für seine seltsame Gangart zu verwenden. Auch Real-Ryan zieht diese Lüge lange mit durchs Leben.

Special an „Special“ ist, dass das Thema Behinderung mit viel Humor, überspitzten Szenen und fernab düsterer Gedanken dargestellt wird. Die acht Folgen sind kurz, allesamt um die 15 Minuten, und zeigen das Bild eines jungen Mannes, der sich ein begehrtes Praktikum bei einem Online-Magazin ergattert und von da an mithilfe seiner Kollegin Kim mehr und mehr aus sich herausgeht und sogar den Fuß in die Welt des Dating setzt.

Trailer? Gibt’s hier:


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