Dieses Smart-Tool bringt Alexa, Siri und Co. Gebärdensprache bei

Das Smartphone macht uns schreibfaul. Statt kurzer Textnachrichten schicken wir uns ewig lange Sprachnachrichten, bei denen wir nebenher Notizen machen müssen und halten Smalltalk mit Alexa, Siri und Co. Vor allem letzteres ist mit „Voice Search“ im Kommen, sollen bis zum nächsten Jahr schon 30 Prozent aller Aktivitäten auf dem Smartphone ohne Bildschirm in Gang gesetzt werden.

Was aber, wenn man nicht die Möglichkeit hat, Sprachbefehle zu erteilen, weil man gehörlos ist und sich durch Gebärdensprache verständigt? „Im Zuge der Digitalisierung bedarf es auch einer Barrierefreiheit unter Sprachassistenz-Programmen wie Alexa, Cortana, Google Assistant oder Siri“, schreibt der Verband junger Menschen mit Hörbehinderung e.V. auf seiner Website. Deswegen hat er gemeinsam mit der Digitalagentur MRM/McCann Signs entwickelt – ein Smart Tool, das Gebärdensprache für Sprachassistenten in Echtzeit übersetzt.

Die Technologie dahinter basiert auf Machine Learning. Anhand der Kamera des Smartphones oder Tablets können die Gebärden identifiziert und dann in Daten umgewandelt werden, die Alexa, Siri und Co. verstehen. So können sie die Gebärdenbefehle durchführen. Das ganze funktioniert auch andersrum. Signs übersetzt die Antworten als Text oder visuell. Noch handelt es sich bei Signs um ein Forschungsprojekt. Ziel ist es aber, es als gängige Software auf den Markt zu bringen.


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