Fünf Tipps, wie du dem Monday Blues im Büro entkommst

Monday, funday? Ja, ne, ist klar. Die meisten von uns schleppen sich montags eher ins Büro als dass sie voller Energie und Motivation an den Schreibtisch stürmen und gute Laune unter den Kolleg*innen verbreiten. Vielmehr ist man versucht, seinen quälenden Gesichtsausdruck einigermaßen im Zaun zu halten und nicht ganz so viel zu nörgeln.

Aber mal ehrlich: Wir wissen alle, dass Montag ist. Wir wissen alle, dass das Wochenende viel zu kurz war und wir wissen alle, dass in ein paar Stunden endlich auch wieder der Feierabend ruft. Von daher: Augen halbwegs zu und durch. Damit die To-Do’s bisschen einfacher von der Agenda gehen, haben wir hier ein paar Tipps, wie ihr dem Monday Blues entkommen könnt:

#Negative Gedanken zur Seite schieben

Wenn man nicht gerade eine ausgefeilte Morgenroutine hat, bei der man nach dem Aufwachen quasi vom Bett direkt in die Yoga-Position fällt, und sich irgendwie locker macht, neigt man womöglich eher dazu beim Weckerklingeln den Montag als personifizierte Katastrophe wahrzunehmen. Der Grund: Man fängt bereits schon zu Hause oder in der Bahn an, sich über den kommenden Arbeitstag Gedanken zu machen. Noch schlimmer: Das Ganze geht meistens schon am Sonntag los. Da ist Stress vorprogrammiert, bevor man auch nur in Büronähe ist. Kein Wunder, dass dann das Null-Bock-Gefluche zum Montags-Mantra wird. Von daher: Versuchen, nicht schon in Schlafanzughose an den Job zu denken, sondern stattdessen die Gedanken zur Seite zu schieben und sie durch schönere zu ersetzen. Gilt übrigens auch für den ganzen Tag.

#Ein Rave am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Wer kein Morgenmuffel ist, sondern eher zur Sorte der Frühaufsteher gehört: In einigen Städten kann man vor der Arbeit noch in den Club und für ein paar Stunden auf Musik rumzappeln. Pre-Work-Party nennt sich der Spaß. Bringt den Kreislauf in Schwung und ist mal eine andere Art von morgendlicher Gymnastik.

#Neues ausprobieren

Vor allem nach einem ereignisreichen Wochenende, hat man am Montag das Gefühl wieder völlig im Alltagstrott zu versinken. Wieso also nicht mal einen anderen Weg zur Arbeit nehmen, das Fahrrad statt der Bahn und den Kaffee bei einem anderen Bäcker holen? Geht mal in ein anderes Coworking Space oder setzt euch stattdessen in eine Bibliothek. Einfach mal die Dinge anders machen. Da hat man das Gefühl, schon bisschen was erlebt zu haben und startet nicht gleich mit Blues-Gefühlen in die neue Woche.

#Einfache To-Do’s angehen

Neue Woche, neues Glück? Ja, aber nicht an einem Montag. Da muss sich gefühlt jeder erst mal sammeln. Deswegen empfiehlt es sich den Tag eher ruhig anzugehen und sich einfache Aufgaben vorzunehmen. Lieber erst mal einen Überblick verschaffen, ein paar Mails abarbeiten und die Arbeitswoche planen, anstatt sich gleich in ein Meeting oder einen Telefoncall zu setzen und das nächste große Projekt anzugehen. Deswegen: Termine wenn es geht, am besten nicht auf einen Montag legen. Man muss zum Wochenstart kein Highperformer sein. Die Leistungsfähigkeit muss schließlich auch erst mal in die Gänge kommen. Das muss man wohl so hinnehmen, bei wem das so ist.

#Pausen gegen absolute Tieflage

Die gute Nachricht ist: Gegen schlechte Laune kann man oft etwas tun. Man muss sich also nicht seinem leicht passiv-aggressiven Gemütszustand geschlagen gegeben. Es sei denn man ist einfach eine Grumpy Cat – dann muss man das wohl aussitzen. Für alle anderen: Macht Pausen. Geht ruhig mal zwischendurch eine Runde um den Gebäudekomplex, damit ihr nicht dauernd von der Büro-Tristesse umgeben seid. Gönnt euch vielleicht auch eine kurze Prokratinationspause am PC und spielt ein paar Bildschirmspiele, hört einen guten Song oder gönnt euch in der Mittagspause etwas Leckeres zu essen. Wenn alles nichts hilft, dann hilft nur noch eins: den Kollegen ärgern. Aber Vorsicht: Bringt ihn nicht zur Weißglut. Wir wissen ja: Montags ist die Stimmung generell gereizter als an anderen Wochentagen.


Nicole Plich

Nicole studiert den Klassiker „Irgendwas mit Medien” und hat noch den idealistischen Anspruch mit Wörtern die Welt zu bewegen. Wenn sie im Internet mal nicht nach lustigen Donald Trump-Memes sucht oder Fantheorien zu Game of Thrones liest, interessiert sie sich für Popkultur, Wirtschaft und was im Bundestag so vor sich geht.

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