Faktencheck Homeoffice: Was spricht dafür, was dagegen?

Homeoffice: Früher undenkbar, heute gang und gäbe. Immer mehr Menschen finden Gefallen daran, ihre Arbeit von zu Hause aus zu erledigen anstatt jeden Tag ins Büro zu fahren. Allerdings ist dieses Arbeitsmodell nicht für jeden Typ Mensch geeignet. Warum? Das zeigen wir in unserem Faktencheck.

#Pro

Zeit- und Kostenersparnis

Kein Anfahrtsweg, keine Bahntickets, kein Sprit und auch kein Lunch. Wer im Homeoffice arbeitet, der spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Während man für den Job im Büro möglicherweise extra Kleidung braucht, interessiert es niemanden, ob man zu Hause nur in Jogger vor dem Laptop sitzt.

Multitasking

Wäsche, Haushalt, möglicherweise noch das Kind. Wer in Vollzeit arbeitet weiß, wie stressig es manchmal sein kann, alles unter einen Hut zu kriegen. Wie gut also, dass man im Homeoffice, wenn gerade nichts zu tun ist, zu Hause Angefallenes abarbeiten kann. Plus: Als Elternteil muss man sich nicht um Kinderbetreuung sorgen.

Flexibilität

Man bemüht sich ohne Ende und trotzdem kommt man nicht aus seinem Nachteulen-Modus raus? Kein Problem. Im Homeoffice ist es schließlich möglich, die Arbeit spätnachts zu erledigen und dafür länger auszuschlafen. Hauptsache das Timing stimmt. Gilt im Übrigen auch andersherum für Frühaufsteher.

#Contra

Vereinsamung

Wer überwiegend oder wirklich nur noch im Homeoffice arbeitet, der droht den Kontakt zu den Kollegen zu verlieren und außerdem zu vereinsamen. Der Mensch braucht tägliche Ansprache und ein soziales Umfeld, um gesund zu bleiben. Wem es also schwerfällt, mit sich und seinen Gedanken allein zu sein, der sollte sich die Wahl des Arbeitsmodells gut überlegen.

Selbstdisziplin

„Ach, das mach ich morgen.“ Sagst du öfter? Dann lieber Finger weg von der Heimarbeit. Wer nicht gut darin ist, mit viel Selbstdisziplin die angefallenen Arbeiten zu erledigen und sich leicht von Netflix, dem Handy & Co. ablenken lässt, der ist möglicherweise einfach nicht fürs Homeoffice gemacht.

Überforderung

Die Grenzen zwischen Job und Freizeit verschwimmen. Der Blick ins Arbeitszimmer wird eine Qual. Ein Risiko im Office Zuhause ist, immer an die Arbeit denken zu müssen und gar nicht mehr abschalten zu können. Schließlich ist der Laptop, wenn es ein Problem gibt, immer griffbereit. Zur eigenen Gesundheit ist dann der Weg zurück ins Büro manchmal die bessere Entscheidung.


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