Der alternative Nobelpreis wurde vergeben – an Greta Thunberg

Am Mittwochmorgen wurden die diesjährigen Preisträger*innen des „Right Livelihood Awards“ bekanntgegeben. Greta Thunberg erhält als eine der „einflussreichsten Vertreter*innen der Zivilgesellschaft weltweit“ den alternativen Nobelpreis.

Die Klimaaktivistin ist damit dieses Jahr die prominenteste Preisträgerin des Awards einer schwedischen Stiftung, die normalerweise Personen auszeichnet, die nicht im Licht der Weltöffentlichkeit stehen und deren Leistung somit übersehen werden. Mit Thunbergs Auszeichnung wolle man darauf hinweisen, dass auch junge Menschen politische Veränderungen bewirken können.

Neben Thunberg wurden noch drei weitere Aktivist*innen mit dem umgerechnet mit 94.000 Euro dotierten „Preis für die Gestaltung einer besseren Welt“ ausgezeichnet. So setzt sich die chinesische Juristin Guo Jianmei für die Frauenrechte in China ein. 1995 gründete sie etwa das „Rechtsforschungs- und Servicezentrum für Frauen“, welches unentgeltlich juristischen Beistand für Chinesinnen leistete.

Die afrikanische Menschenrechtlerin Aminatou Haidar kämpft friedlich für die politische Selbstbestimmung der Westsahara. Das Land wird zu zwei Dritteln von Marokko kontrolliert. Als vierter wurde der Brasilianer Davi Kopenawa geehrt. Er ist Sprecher des indigenen Volkes Yanomami und setzt sich für den Erhalt des Regenwalds ein. Bereits 1989 wurde er für sein Engagement für die indigenen Völker mit dem Right Livelihood Award ausgezeichnet.


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