Greta Thunberg warnt UN-Vertreter*innen vor Konsequenzen

Am Montag hat Greta Thunberg eine emotionale Rede bei der UN-Klimakonferenz in New York gehalten. Immer wieder fragte sie die rund 60 Staats- und Regierungschef*innen des Gipfels: „Wie könnt ihr es wagen?“ Während Menschen leiden und sterben, würden die Führer*innen der Länder nur an das „Märchen eines unendlichen Wirtschaftswachstums“ glauben.

„Meine Botschaft ist: Wir werden euch beobachten“, begann die 16-jährige Klimaaktivistin aus Schweden ihre Rede. Allgemeines Gelächter im Saal, Thunbergs Gesicht blieb jedoch ernst. In ihrer fünfminütigen Rede mahnte sie, die CO2-Emissionen stärker als geplant zu reduzieren, weil ihre Generation nicht mit den Konsequenzen des Klimawandels leben solle. „Wenn ihr euch dazu entscheidet, uns zu hintergehen, sage ich euch: Wir werden euch nie vergeben.“

Erstes Aufeinandertreffen mit Trump

Am Rande des Gipfels, bei dem auch Angela Merkel anwesend war und sich mit Thunberg unterhielt, kam es zu einem ersten Aufeinandertreffen der schwedischen Aktivistin mit dem US-Präsidenten Donald Trump. Dieser war unangekündigt beim Gipfel erschienen. Der Moment, in dem Thunberg sieht, wie Trump an ihr vorbeiläuft, ist mittlerweile viral gegangen, spricht ihr wütender Gesichtsausdruck doch Bände.

Auf Twitter spottete der Präsident später über Thunbergs Rede: „Sie scheint ein sehr glückliches junges Mädchen zu sein, die einer fröhlichen und wundervollen Zukunft entgegenblickt. So schön, das zu sehen.“

Thunberg hatte ein Treffen mit Trump stets als „Zeitverschwendung“ abgelehnt. Für den ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama gab es hingegen einen Fist-Bump.


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