Productivity & New Work Fünf Dinge, die du von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ für den Arbeitsalltag lernen kannst

Fünf Dinge, die du von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ für den Arbeitsalltag lernen kannst

Das Märchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist der Weihnachtsklassiker schlechthin. Zwischen Nikolaus und Neujahr läuft der Film von 1973 in der Regel 20 Mal im Fernsehen, an Heiligabend dieses Jahr alleine achtmal. Da kann nicht mal „Kevin – Allein zu Haus“ mithalten.

Für diejenigen, die den Film trotzdem noch nie gesehen haben: Aschenbrödel ist eine Dienstmagd, die sich für ihre Stiefmutter und deren Tochter um die schmutzige Arbeit kümmert.

Durch drei Zaubernüsse und etwas Glück trifft sie auf einen Prinzen. Sie schleicht sich auf den königlichen Ball, um ihn wiederzusehen und verliert auf dem Rückweg einen Schuh. Daraufhin macht sich der Prinz mit dem Schuh auf die Suche nach Aschenbrödel, um sie zu heiraten.

Klingt einfach nur kitschig? So sind Märchen eben! Der Film ist ein Muss. Nicht nur, weil uns der schöne Prinz, die weiße Schneelandschaft und die herrliche Musik verzaubern. Sondern vor allem, weil wir einiges von der Protagonistin Aschenbrödel lernen können. Auch für den Joballtag.

#1: Aufgeben ist keine Option

Ihr müsst für eure Vorgesetzten Kaffee kochen, Papierkram sortieren und dafür sorgen, dass das Büro sauber bleibt? Uncool! Aber mal ehrlich: Aschenbrödels Leben ist definitiv demütigender. Gibt sie deshalb auf? Nein. Den Kopf hängen lassen ist für Aschenbrödel keine Option. Sie hat Vertrauen, dass alles besser wird und die Gerechtigkeit sie irgendwann belohnt. Also: durchhalten und weitermachen, bis euch drei Zaubernüsse von eurem Elend befreien. Toi, toi, toi!   

#2: Raus aus der Komfortzone

Wenn man erstmal einen Job gefunden hat, der einem Sicherheit gibt und im besten Fall auch noch Spaß macht, landet man schnell in der Komfortzone. Und die will man dann so schnell auch nicht mehr verlassen. Aber Obacht: Es darf nicht zu gemütlich werden, sonst ergeben sich nie wieder neue Möglichkeiten.

Seid lieber mutig und reißt euch los – genau wie Aschenbrödel: Sie gibt sich als Jäger aus, reitet auf ihrem Schimmel in den Wald und macht den Prinzen und seine Gang im Jagen fertig. Hätten wir bloß alle Aschenbrödels Mut zur Veränderung!

#3: Bescheidenheit wirkt Wunder

Warum Aschenbrödel das Glück hat, drei Wünsche frei zu haben? Ist wahrscheinlich eine Belohnung für ihre Bescheidenheit. Klar, stürzt sie sich quasi kopfüber in Veränderungen, aber bescheiden ist sie dabei immer. Sie bleibt gelassen und erzwingt ihr Glück nicht. Also seid genügsam, dann werdet ihr euren Traumjob schon bekommen. Genau wie Aschenbrödel ihren Traumprinzen. Nur Geduld!

#4: Such dir Verbündete

In jedem Job braucht man Kolleg*innen, auf die man sich verlassen kann. Die einem beiseite stehen, egal was passiert. Aschenbrödel hat sich ihre Verbündeten weise ausgesucht. Ihr Pferd Nikolaus, ihr Hund Kasperle und die Eule Rosalie sind die einzigen, die für sie da sind.

Rosalie war sogar diejenige, die Aschenbrödel auf die magischen Nüssen aufmerksam gemacht und ihr damit die Augen geöffnet hat. Deshalb unser Tipp: Sucht euch eure Rosalie weise aus und wenn ihr sie habt, haltet solange an ihr fest wie es nur geht. Jede*r braucht eine starke Schulter im Team.

#5: Etwas Egoismus schadet nie

Jetzt mal Real Talk: Nächstenliebe ist wichtig, gerade zu Weihnachten. Aschenbrödel würde keiner Fliege etwas zu Leide tun. Aber wenn wir eins von dem mutigen Mädchen lernen können, dann, dass man im Arbeitsalltag vor allem einen gesunden Egoismus braucht. Aschenbrödel verhält sich im Märchen frech und handelt eigennützig.

Wenn du zwischen dem Erfolg der Kolleg*innen und deinem eigenen Erfolg entscheiden musst – Wähle auch mal dich! Das muss ja nicht zwingend heißen, dass du andere verletzt. Wenn man dabei großzügig und hilfsbereit bleibt, schadet etwas Egoismus nicht. Wie sagt man so schön: Die Mischung macht’s eben!

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