Life & Style Nostalgie-Power oder Fail? Netflix zeigt „First Looks“ und Trailer zu Kindheitsanimes

Nostalgie-Power oder Fail? Netflix zeigt „First Looks“ und Trailer zu Kindheitsanimes

Aktuell scheint es ein Re-Make nach dem anderen zu geben. Beispielsweise Disneys‘ Realverfilmungen zu „Arielle, die Meerjungfrau“ oder die Ankündigung einer Serie zu „Harry Potter“ und „Twilight“. Netflix wagt sich gleich an zwei Animes, die für viele pure Kindheit sind: „Aang – Der Herr der Elemente“ und „One Piece“.

Re-Makes: Zwischen Liebe und Hass

In Sachen Re-Makes scheint es in der Regel zwei Lager und ein bisschen was dazwischen zu geben: Die absoluten Hater und diejenigen, die Änderungen begrüßen. Einige Fans werden sehr beschützend, wenn es um ihren liebsten Charakter geht und nehmen die kleinste Änderung im Zweifel persönlich.

Gleichzeitig bieten Re-Makes die Chance, problematische Wörter, Zusammenhänge oder Darstellungen zu verändern und in einen zeitgemäßeren Rahmen zu setzen. Alles in Allem, ein sehr emotionales Thema.

Das Problem: Egal welchem Lager jemand angehört, Re-Makes erwecken den Eindruck, dass wenig Raum für neue Ideen bleibt.

Eine Sache des Geldes

Wer auf Bekanntes setzt, wagt sich auf mehr oder weniger sicheres Terrain. Disneys‘ Arielle sorgt aktuell bereits für Rekordzahlen. Geld ist also auf jeden Fall ein entscheidender Faktor. Gleichzeitig werden bei Re-Makes auch neue Jobs vergeben. Menschen, die es sonst schwieriger in der Szene haben, bekommen hier eine Chance.

So wurde bei der Neuverfilmung von Aladdin, nach Angaben der Entertainment Weekly, unter anderem auch Kulturberater:innen eingesetzt. Auf diese Weise sollten rassistische Stereotype und Orientalismus aus dem Original vermieden werden. Beispielsweise wurde Jasmin übertrieben sexualisiert und exotisiert. Außerdem wurde bei der neuauflage divers gecasted. Nicht-Weiße Schauspieler:innen hatten so eine höhere Chance auf eine Rolle.

Das Drama um Re-Makes

„Die Legende von Aang“, der Spielfilm von 2010 hat wirklich alles falsch gemacht. Der Cast war trotz diversem Original mehrheitlich weiß, das Bändigen war kaum dargestellt und Begleittier Appa war einfach gruselig. Vielleicht sind Fans online deshalb von absolut nichts beeindruckt, was an First-Looks zu sehen ist.

Dieses Mal wurde auf ein diverses Casting geachtet, auch wenn Sokka (Ian Ousley), angeblich seine ethnische Herkunft für die Rolle gefälscht haben soll.

Wir haben den First-Look für euch zusammengefasst:

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@netflixgeeked

Water. Earth. Fire. Air. Netflix’s Avatar: The Last Airbender, coming 2024. #TUDUM #avatar #ATLA

♬ original sound – Netflix Geeked – Netflix Geeked

Überraschen gut?

Ab dem 31. August feiert die Serie „One Piece“ Premiere auf Netflix. Hier scheint der Ton in den Kommentaren von Instagram und Co ein wenig sanftmütiger. Bedenken scheint es vor allem hinsichtlich der Darstellung von außergewöhnlichen Kräften zu geben. In der Serie kann die Teufelsfrucht für besondere Fähigkeiten sorgen. Hauptcharakter Monkey D. Ruffy ist beispielsweise ein Gummi-Mensch, der sich endlos strecken kann.

Den Trailer findet ihr hier:

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