Leadership & Karriere Karriere-Ich trifft auf Beziehungs-Ich 

Karriere-Ich trifft auf Beziehungs-Ich 

Liebe braucht Geborgenheit

Die wenigsten Frauen und Männer verlieben sich in den beruflichen Erfolg und den Status der Partnerin oder des Partners. Wer sich nur über ihren/seinen Job definiert und in den dafür erforderlichen Persönlichkeitsanteilen lebt, hat es in der Liebe oft schwer, da emotionale Qualitäten auf der Strecke bleiben. Eine potentielle Partnerin oder ein potentieller Partner möchte sich öffnen und fallen lassen können. Emotionaler Halt, Geborgenheit und Stabilität wiegen schwerer als beruflicher Erfolg. 

Bewusste Reflektion zur Lenkung der Persönlichkeit

Daher sollten besonders High-Performer und High-Performerinnen darauf achten, bei Dates oder in ihren Beziehungen ihrer weichen, emotionalen Seite genügend Raum zu geben. Erfolgreich im Job und emotional und empathisch in der Liebe zu sein, muss kein Gegensatz sein. Um den Spagat zwischen Karriere-Ich und Beziehungs-Ich zu schaffen, genügt oftmals ein Perspektivwechsel. Sich in die Partnerin oder den Partner hineinzuversetzen, aktiv nach ihren oder seinen Bedürfnissen zu fragen und sich selbst zu reflektieren, ist eine gute Ausgangsbasis, um die zwei Persönlichkeiten bewusst wahrzunehmen und sie zu steuern. Kleine Rituale und kurze Auszeiten nach Feierabend – ein paar Minuten für sich alleine, in denen man sich erdet und bewusst in das jeweilige Beziehungs-Ich abtaucht – können helfen, trotz eines anstregengenden Arbeitsalltages der Partnerin/dem Partner auf emotionaler Augenhöhe in Liebe zu begegnen. 

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