Innovation & Future Eine Revolution für die Bildung: Interaktives Lernen mit Augmented Reality

Eine Revolution für die Bildung: Interaktives Lernen mit Augmented Reality

Augmented Reality (AR) ist mehr als nur ein Trend in der Welt des Gamings und der Unterhaltung – es ist auch ein echter Gamechanger für die Bildung und berufliche Entwicklung. Wir können uns von langweiligen Lehrbüchern und trockenen Schulungsmaterialien verabschieden. Denn mit AR wird das Lernen zu einem interaktiven Abenteuer, das uns mitten ins Geschehen katapultiert.

Was ist Augmented Reality?

Im Gegensatz zur virtuellen Realität (VR), die uns komplett in eine künstliche Welt eintauchen lässt, erweitert AR unsere echte Umgebung, indem sie digitale Elemente wie Bilder, Videos und Texte darüberlegt.

Ursprünglich waren AR und VR nur in der Unterhaltungsbranche zu finden. Die meisten von uns kennen vermutlich Pokémon GO. Ein AR-Spiel für das Smartphone, mit dem wir die reale Welt durch unsere Handykamera sehen können, in der plötzlich auch Pikachu auf dem Bürgersteig auftaucht. Doch nun haben sich die Technologien für verschiedenste andere Bereiche als äußerst bedeutsam erwiesen, zum Beispiel auch für die Ausbildung. 

Welche Vorteile bringt AR für den Unterricht?

AR wird als ein entscheidendes Instrument für effektives und einprägsames Lernen betrachtet. Durch die Nutzung von 3D-Objekten, Animationen und anderen digitalen Elementen gestaltet sich das Lernen zu einem interaktiven Erlebnis. Da könnte man zum Beispiel nicht nur über Dinosaurier lesen, sondern sogar plötzlich einen T-Rex im eigenen Klassenzimmer sehen! AR macht das möglich. So wird das Lernen nicht nur einfacher, sondern auch spannender.

Und die Lehrerinnen und Lehrer? Diese werden entlastet, weil AR ihnen hilft, den Stoff anschaulich zu vermitteln. So bleibt er länger im Gedächtnis der Schülerinnen und Schüler verankert. Auch macht die Technologie eine standortunabhängige Anwendung möglich.

Anwendung von AR im Schulunterricht 

AR kann unterschiedlich im Unterricht angewendet werden, entweder durch Schullizenzen für unterschiedliche Zeiträume oder durch direkte Integration in digitalen Geräten wie Tablets oder Smartphones. So können digitale Lerninhalte in die reale Umgebung eingebunden werden, die thematisch anpassbar sind und dem individuellen Lernstand der Nutzerinnen und Nutzer entsprechen.

Konkret können Schülerinnen und Schüler durch AR visuelle Lerninhalte erkunden und mit diesen interagieren. Dadurch entsteht ein interessantes Lernerlebnis. Mit Touchscreen und anderen Bedienungsmöglichkeiten können die Inhalte gesteuert werden und der Lernfortschritt angepasst oder verfolgt werden. Kein langweiliges Pauken mehr – stattdessen erlebt man die Materie hautnah.

Herausforderungen von AR

Natürlich hat jede neue Technologie auch ihre Herausforderungen, weshalb AR bisher nur selten eingesetzt wird. Denn es braucht Zeit und Know-how, um AR-Apps zu entwickeln und einzusetzen. Viele Fachkräfte sind sich außerdem unsicher im Umgang mit neuer Technologie. Zusätzlich sind viele Schulen in Deutschland überhaupt nicht auf dem technischen Stand, um AR umsetzen zu können.

Natürlich besteht neben all diesen Herausforderungen auch die offensichtliche Gefahr, dass Schülerinnen und Schüler sich zu sehr von den coolen Effekten ablenken lassen. Aber wenn AR gezielt eingesetzt wird, kann es das Lernen auf ein neues Level heben.

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