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Als Führungskraft richtig durchstarten – DAS muss man wissen

Führungskraft muss man erlernen
picture alliance / Zoonar Führungskraft muss man erlernen
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Die deutsche Wirtschaft hat große Probleme. Fachkräftemangel, wohin man blickt, und die gut qualifizierten jungen Menschen wandern aus. Doch BMW trotzt der Krise: Mit flexiblen Arbeitsmodellen, innovativen Ansätzen in der Mitarbeiterführung und gezielter Förderung bindet der Auto-Gigant Talente.

Die deutsche Automobilindustrie steht vor gewaltigen Herausforderungen. Zwischen Elektromobilität, Fachkräftemangel und globalen Krisen müssen Unternehmen wie BMW nicht nur ihre Marktposition behaupten, sondern auch die besten Talente anziehen und halten. Doch wie gelingt das in solch turbulenten Zeiten? Ein „Business Insider“-Gespräch mit Barbara Burghardt, Senior Vice President Global HR Business Development and Talent Development bei BMW, gibt spannende Einblicke. Diese Tipps können jeder Führungskraft helfen!

Die Qualifikationsanforderungen bei BMW

BMW setzt auf eine moderne Führungsphilosophie, die Transparenz und Agilität in den Mittelpunkt stellt. Besonders in Krisensituationen ist es entscheidend, dass Führungskräfte Ruhe bewahren und ihr Team sicher durch stürmische Zeiten navigieren. Burghardt betont, dass bei BMW drei zentrale Meta-Skills im Fokus stehen: vernetztes Denken, Offenheit für neue Technologien und Kommunikationsstärke.

Einbindung der eigenen Mitarbeiter in den Unternehmensalltag

Es ist besonders wichtig, die Mitarbeiter vollumfänglich in den Alltag des Unternehmens einzubinden. Das bedeutet, dass sie nicht nur ihre Aufgaben erledigen, sondern sich auch darüber hinaus aktiv einbringen. Dazu zählt ein Skill, den Burghardt als „vernetztes Denken“ bezeichnet. Die Mitarbeiter sollen verstehen, wie die einzelnen Abteilungen des Unternehmens zusammen funktionieren und welche Wechselwirkungen es mit der Branche gibt.

Die HR-Expertin fordert außerdem, dass jeder offen für neue Technologien ist. Nur so bleibt das Unternehmen flexibel und damit konkurrenzfähig. Zudem setzt sie auf eine starke Kommunikation, zu der auch eine ausgeprägte Feedback-Kultur gehört, wie sie „Business Insider“ verrät.

Flexible Arbeitsmodelle als Erfolgsfaktor

Um die Mitarbeiterbindung zu stärken, setzten viele Firmen auf flexible Arbeitszeitmodelle und umfassende Weiterbildungsangebote. Auch diese wichtigen Punkte sollte jede Führungskraft im Auge haben und gegebenenfalls im eigenen Unternehmen dazu anregen. Ein gutes Beispiel ist BMW: Das Arbeitsmodell „Connected Works“ erlaubt es den Mitarbeitenden, flexibel zu entscheiden, ob sie vor Ort, mobil oder hybrid arbeiten möchten. Bereits seit 2013 ist mobiles Arbeiten bei BMW offiziell möglich. Das Ergebnis: Die Work-Life-Balance profitiert.

Zukunftsorientierte Strategien

BMW ist sich der Herausforderungen bewusst, die die Umstellung auf Elektromobilität und der Fachkräftemangel mit sich bringen. Doch mit flexiblen Arbeitsmodellen sowie einer agilen Führungsphilosophie ist das Unternehmen gut aufgestellt, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein.

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