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GPT-6 gegen Claude Opus 5.5: Wer liefert mehr KI fürs Geld?

GPT-6 Sol und Luna vs. Claude Opus 5.5 bitte mit beiden Logos der ANbiter Anthopic Claude Opus 5.5 und Open AIs Chat GPT
BP | KI-generiert mit ChatGPT GPT-6 Sol und Luna vs. Claude Opus 5.5: Preise fallen, Benchmarks widersprechen sich. Der schonungslose Vergleich für Entscheider.
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OpenAI senkt die Preise für GPT-6 Sol und Luna um 50 Prozent, Anthropic kontert mit Claude Opus 5.5. Wer wirklich mehr Leistung fürs Geld liefert, zeigt der Benchmark-Vergleich.

OpenAI senkt die API-Preise für GPT-6 Sol und Luna um 50 Prozent gegenüber den Vorgängermodellen GPT-5.6 Sol und Luna. Nur wenige Tage später kontert Anthropic mit Claude Opus 5.5, das rund 40 Prozent günstiger arbeiten soll als sein Vorgänger Opus 5.

Zwei Modellfamilien, ein Muster: Die KI-Industrie kämpft nicht mehr nur um Intelligenz, sondern vor allem um den Preis pro Aufgabe.

Sol und Luna kosten die Hälfte

GPT-6 Sol kostet künftig 2 Dollar pro Million Input-Token und 10 Dollar pro Million Output-Token, GPT-6 Luna liegt bei 0,10 Dollar beziehungsweise 0,50 Dollar.

OpenAI begründet die Senkung laut The Decoder mit Verbesserungen bei Caching und Inferenz. Gecachte Input-Token erhalten zusätzlich einen Rabatt von 90 Prozent. Damit rückt OpenAI preislich näher an günstige Open-Weight-Modelle heran, während das bisherige Einstiegsmodell Terra komplett wegfällt.

Anthropic zieht mit Opus 5.5 nach

Claude Opus 5.5 kostet laut Heise 4 Dollar pro Million Input-Token und 20 Dollar pro Million Output-Token, die Cache-Reads wurden um 60 Prozent günstiger.

Anthropic verspricht zudem 30 Prozent höhere Geschwindigkeit und will die Fünf-Stunden-Nutzungslimits für Abokunden um 20 Prozent anheben. Nach eigenen Angaben soll das Modell nahezu an Claude Fable 5.1 heranreichen, allerdings bei deutlich geringeren Betriebskosten.

Martin Wald

Tech & Security

Martin Wald analysiert die Schnittstelle zwischen Geld, Macht und Alltag. Seine Themen reichen von Rente, Sozialstaat und Gesundheit bis zu Wirtschaft, Märkten und technologischen Umbrüchen. Er zerlegt politische Entscheidungen, Urteile und Trends auf ihre ökonomischen Folgen und macht sichtbar, wer gewinnt, wer verliert und wo Risiken liegen. Der Blick ist pragmatisch, pointiert und nutzenorientiert. Keine Wohlfühltexte, sondern Einordnung für Menschen, die verstehen wollen, wie Systeme funktionieren und was das für ihre Entscheidungen bedeutet.