Office-Kultur: Warum dumme Fragen dein Unternehmen voranbringen

Während unserer Schulzeit gab es doch in wirklich jedem Fach mindestens eine*n Schüler*in der*die ständig mit unnötigen Fragen genervt hat und scheinbar kein Schamgefühl besessen hat, ganz egal wie offensichtlich die Antwort auf seine*ihre Fragen waren.

Wer sich darüber aufgeregt hat, hat von den meisten Lehrern die Ansage bekommen: „Dumme Fragen gibt es nicht“. Dass uns zig Jahre später genau dieser Satz wieder über den Weg läuft, hätten wir als Teenager in unserem Klassenzimmer, dass vom Geruch eher an einen Pumakäfig erinnert hat, auch nicht gedacht.

Doch genau diese Philosophie kann für Unternehmen und deren Mitarbeiter*innen einen großen Vorteil bringen. Denn wie uns schon die Sesamstraße gelehrt hat: Wer nicht fragt bleibt dumm. Wichtig ist also, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter*innen darin bekräftigen Fragen zu stellen, ganz egal wie banal die Frage erst einmal klingen mag.

Denn nur durch Nachfragen können Mitarbeiter*innen wachsen und ihre Leistungen verbessern. Und wenn Fragen in einem Meeting gestellt werden, dann gibt es ganz bestimmt immer noch ein bis zwei weitere Mitarbeiter*innen die von der Antwort profitieren können.

Eine offene Fragenkultur für das Arbeitsklima

Außerdem können auch die Befragten von neugierigen Frager*innen lernen, denn teilweise sind augenscheinlich offensichtliche Fragen schon lange Zeit nicht mehr gestellt worden, so dass sich erst durch die Nachfrage erneut mit dem Problem auseinandergesetzt wird. Auch Missstände im Unternehmen oder bei Mitarbeiter*innen können durch eine offene Fragenkultur besser erkannt werden.

Wer seinen Mitarbeiter*innen kommuniziert, dass Fragen stellen nicht nur erlaubt, sondern gar erwünscht ist, kann also nicht nur die eigenen Mitarbeiter*innen bestärken und fördern, sondern auch für das Unternehmen hilfreich sein. Eine offene Fragenkultur ist quasi eine immer fortführende Mitarbeiter*innenbefragung, durch die die Führungskräfte ständiges Feedback bekommen und ihr Unternehmen und die interne Kommunikation immer weiter verbessern können.


Business Punk Redaktion

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