Tipps fürs Daten – Näherkommen trotz körperlicher Distanz

Seit gestern wissen wir: Das Mittagessen bei den Eltern ist erst einmal vom Tisch, doch getindert werden kann weiter, was das Zeug hält. Das jedenfalls lässt ein Tweet der Berliner Polizei vermuten. Diese schrieb auf Nachfrage witzelnd, dass es trotz Kontaktverbots weiterhin erlaubt sei, sich zum Reden mit Tinder-Dates zu treffen. Blöd nur, wenn’s zum Reden gar keine geeigneten Locations mehr gibt, da das Lieblingscafé und die Kneipe um die Ecke geschlossen haben. 

Bleibt also nur noch der Spaziergang durch den Stadtpark – nur ist bei zwei Metern Abstand die Romantik schnell verflogen. Wenn man in einem Moment der Schwäche – nach der Hand des anderen greift, hat man das Corona-Game schon verloren. 

Für alle, die trotz Pandemie nicht auf spannende erste, zweite und dritte Dates verzichten wollen, haben wir ein paar Tipps, mit denen ihr euch trotz körperlicher Distanz näher kommen könnt.

Gesicht zeigen

Die Berliner Polizei hat schon recht, Kommunikation ist beim Daten das A und O. Schließlich will man den anderen erst einmal besser kennenlernen, bevor man die gemeinsame Zukunft plant. Das läuft ohnehin häufig via WhatsApp, Facebook oder Telegram ab. Doch statt über den Tag verteilt in die Tastatur zu schlagen, sollte einfach mal der Sticker von der Webcam abgezogen werden und ein Date via Videocall vereinbart werden. Gerade am Anfang ist es doch interessant, zu wissen, ob der andere wirklich über die absurden Witze lacht, oder doch nur an den richtigen Stellen ein „haha” einfügt. 

Größter Vorteil beim Videodate: Wenn es zwischen euch doch nicht matched, erspart ihr euch den „Notfall-Anruf“ und könnt einfach den Laptop zuklappen.

Netflix & Call

Auch auf das klassische Kinodate muss nicht verzichtet werden. Einfach den Hörer in die Hand nehmen und gemeinsam einen Netflixfilm starten. Bei den gruseligen Stellen, kann dann zwar nicht das Gesicht in der Armbeuge des anderen vergraben werden, aber zumindest findet man so schnell heraus, ob die Dating-Partner*innen zur Sparte Kommentator*innen oder stiller Genießer*innen gehören.


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