Masken aus Plastik und CDs: Kostümdesigner macht auf Missstände aufmerksam

Bei einem Mund-Nasen-Schutz verhält es sich momentan wie mit einem Schlüpper: Man geht nicht ohne aus dem Haus. Zu sehen bekommt man unterwegs die verschiedensten Stoffe und Aufdrucke – für manche Menschen werden sie zum Fashion-Statement.

Die Masken von Schauspieler und Kostümdesigner Edmond Kok aus Hongkong sind ebenfalls mehr Kunstprojekt als Atemschutz. Letzteres sollen sie aber auch gar nicht sein. Kok kreiert Masken aus Gegenständen. Inspiration zieht er aus Problemen der Coronakrise, aber auch des politischen Konflikts in Hongkong. Die Bewohner*innen der unabhängigen Stadt wehren sich schon lange gegen eine autoritäre Vereinnahmung Chinas.

Relikte für die Zukunft

Designs aus Plastikartikeln beispielsweise deuten auf die Umweltverschmutzung hin. Eine aus grünen Röhrchen soll das Coronavirus darstellen. Mehr als 170 Masken hat Kok bereits entworfen. Auch seine Jobbranche ist stark durch die Pandemie betroffen. Deshalb wird er anderweitig kreativ.

„Ich möchte verschiedene Dinge dokumentieren, die sich in unserem Leben abspielen. Ich denke, bei diesem Projekt geht es nicht nur um die Gesichtsmasken, die ich angefertigt habe. Es sind die Gesichtsmasken der Menschen in Hongkong, die festhalten, was mit uns passiert“, zitiert Euronews den Künstler.

Hier geht’s zum ausgefallenen Maskenschmuck.


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