Schachmeisterin durch Drogensucht: Die Serie „Das Damengambit“ bringt euch durch den tristen November

Es ist noch nicht einmal die Hälfte vom November rum und ihr fragt euch jetzt schon, was ihr mit eurer ganzen Zeit im Lockdown-Light anfangen sollt? Keine Sorge, wir haben da einen heißen Tipp für euch: Die Netflix-Miniserie „Das Damengambit“.

Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Roman von Walter Tevis und spielt Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Protagonistin Beth kommt nach einem Autounfall, bei dem ihre Mutter verstirbt, in ein Waisenhaus in Amerika.

Dort werden ihr regelmäßig Beruhigungsmittel verabreicht, die ihr im Verlauf der Serie dabei helfen, zur größten Schachhoffnung Amerikas aufzusteigen.

Am Anfang der Serie bekommt die junge Beth die Medikamente in Form von Pillen verabreicht. Statt die Tabletten wie angewiesen zu schlucken, sammelt sie diese allerdings auf Anraten einer Freundin in ihrem Zahnputzbecher.

Parallel dazu fängt Beth an, sich für Schach zu interessieren, da sie den Schuldiener häufiger bei einer einsamen Schachpartie beobachtet.

Schon bald übt sie heimlich mit dem Schuldiener und wirft sich nachts mehrere Pillen gleichzeitig ein, um auf einem Halluzinogenen Trip ihre Schach-Fähigkeiten weiter perfektionieren zu können.

Beth steigt dabei im Laufe der Serie zur besten Schachmeisterin Amerikas auf und soll dann auch international für ihr Land bei Schachweltmeisterschaften antreten. Dabei steht ihr allerdings immer wieder ihre Drogen- und Alkoholsucht im Wege, die sie durch die Beruhigungsmittel im Waisenhaus entwickelte.

Bisher gibt es in der realen Welt nicht eine einzige Schachweltmeisterin, da der Sport vor allem von Männern betrieben wird. Durch die Serie flammte eine neue Sexismus-Diskussion im Schach auf und kann euch so nicht nur öde November-Tage retten, sondern leistet einen wichtigen Beitrag zur Gleichberechtigungsdebatte.


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