Green & Sustainability Oatly wirbt in Mini-Serie für eine pflanzliche Ernährung

Oatly wirbt in Mini-Serie für eine pflanzliche Ernährung

Das schwedische Unternehmen Oatly hat in der Vergangenheit schon oft bewiesen, dass sie auch gerne ungewöhnliche Wege nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen: Jetzt ist eine mehrteilige Webserie mit den Puppen Norm & Al dran. Laut Oatly handle es sich hierbei um ihre bisher umfangreichste digitale Medienkampagne im deutschsprachigen Raum.

Die Welt von Norm & Al

„The new Norm&Al Show“ begleitet die beiden Figuren Norm und Al dabei, wie sie versuchen ihre Ernährung umzustellen. Den beiden Haferdrink-Puppen fällt das nicht unbedingt leicht. Auf ihrem Weg stellen sie sich einige Fragen: Ist eigentlich jede:r Veganer:in ein Hipster? Wie ist es mit alten Gewohnheiten? Und was darf auch schwer fallen bei der Umstellung? Mit zum Teil absurden Dialogen, Songs und Rückblenden werden diese Themen aufgegriffen.

Die Botschaft der Mini-Serie

Zugegebenermaßen wirken die einzelnen Folgen unbeholfen und die Tanzeinlagen sind ausbaufähig, jedoch ist sich Oatly dessen sehr wohl bewusst und scheint sogar damit zu spielen. Die Message ist jedoch klar: Sie fordern keine Vollblut-Veganer:innen. Die Ernährungsumstellung darf schwer fallen und es darf auch flexitarisch sein. In der Episode „Let’s Flex“ singt Norm beispielsweise: „Schon okay! Du musst Fleisch nicht für immer vergessen. Du darfst auch ab und zu Käse essen. An manchen Tagen vegan, an anderen nicht. Bei uns kommt Flexitarisches auf den Tisch!“

Kreative Umsetzung

Die Videoreihe wurde von Oatlys Kreativabteilung, dem Oatly Department of Mind Control, in Zusammenarbeit mit der BAFTA-prämierten Produktionsfirma Nexus Studios entwickelt, gibt das Unternehmen an. An der kreativen Umsetzung waren Regisseur Conor Finnegan und Puppenmacher Andy Gent, der aus Wes Andersons Stop-Motion-Epos „Isle of Dogs“ bekannt ist, beteiligt.

Der Weg zur pflanzlichen Ernährung?

Eine ungewöhnliche Methode, um auf pflanzliche Ernährung aufmerksam zu machen. Wir finden: Schon ein bisschen weird, aber so funktioniert Werbung ja auch, immerhin sprechen wir darüber.

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