Innovation & Future Haftbefehl: NFTs und Metaverse-Konzerte zum neuen Album

Haftbefehl: NFTs und Metaverse-Konzerte zum neuen Album

Ohne US-Einflüsse wäre Rap, wie wir ihn heute kennen, nicht denkbar. Das ist nix Neues, auch heute noch werden fleißig Hypes aus den Staaten übernommen und in der deutschen Szene eingebaut.

So ähnlich verhält es sich auch mit NFTs. An dieser Stelle geht es aber nicht um die digitalen Bildchen an sich, sondern um den Zusammenschluss aus Rappern und dem Tech-Hype.

Snoop Dogg zum Beispiel, ist einer der aktivsten Rapper im NFT-Game, hat vor Kurzem mit einem Drop zu seinem Album-Release gutes Geld verdient.

Vom Rapper zum Geschäftsmann

Haftbefehl den deutschen Snoop Dogg zu nennen wäre übertrieben. Aber ähnlich wie der US-Rapper den Amirap hat Hafti Deutschrap stark geprägt und gehört schon lange zu den OGs. Darüber hinaus haben sich auch beide auf ihre Weise mit der Zeit als Geschäftsmänner etabliert.

Und jetzt hat auch Haftbefehl vor, sich im NFT-Game breitzumachen. Zusammen mit dem Berliner Startup twelve x twelve sollen zu seinem Albumrelease im Juni 2022 mehrere Drops kommen. Die Parallelen zum Amirap sind Haftbefehl nicht unbekannt: „Meistens machen es die Amis uns vor. Das Problem ist, dass in Deutschland grundsätzlich alles, was neu ist, zunächst abgelehnt wird.“

Streamingdienste haben Musikszene in letzter Zeit stark beeinflusst. Künstler verdienen häufig nicht mehr so viel an ihren Songs und die Aufmerksamkeitsspanne für die Kunst hat sich stark verkürzt.

NFTs könnten dieser Entwicklung entgegenwirken und auch Hafti geht es nicht nur ums Geld: „Mit Streamingdiensten ging in letzter Zeit der Wert der Musik verloren, weil sich Künstler und Fans nur noch auf Singles konzentrieren und sich niemand mehr ein ganzes Album intensiv anhört. Durch die NFTs können sich die Fans einmalige Sammler- und Erinnerungsstücke ihrer Künstler kaufen.“

Wie schafft Hafti das?

Mit dem Berliner Startup twelve x twelve, hat der Rapper einen erfahrenen in Sachen NFT-Kampagnen an seiner Seite. Unter anderem Scooter und Til Lindemann, haben schon von der Zusammenarbeit mit twelve x twelve profitiert.

Haftbefehl ist für das Startup der erste Künstler, der langfristig mit einer exklusiven NFT-Kampagne über mehrere Drops hinweg bis zum Release des neuen Albums im Juni 2022 betreut wird.

Im Gegensatz zu den meisten NFTs, bietet der Rapper seine schon ab 30 Euro an. Ziel ist, seinen Fans die Möglichkeit zu geben, gemeinsam mit ihm in die Welt des Web 3.0 einzutauchen.

Kritisch sind NFTs vor allem wegen ihres Energieverbrauchs zu sehen. Jan Denecke, CEO und Co-Founder von twelve x twelve, begegnet dem Problem so: „Wir halten Energie und Mintingkosten niedrig, bieten aber gleichzeitig unseren Usern, eine reibungslose und performative Customer Journey durch Smart Contracts und automatisierten Zahlungen an.“

Das bekommen die Fans

Insgesamt werden es fünf Drops in unterschiedlichen Formaten sein. Zum Ersten, dem „Chabo-Drop“, können Fans sich beim Kauf eines NFTs über exklusives Merchandise, einzigartige Token und einen VIP-Zugang zu Haftbefehls Discord-Channel freuen.

Der am 27. April erscheinende „Babo-Drop“ beinhaltet zusätzlich einen VIP-Zugang zum Metaverse-Konzert von Haftbefehl. Richtig gehört, auch das Metaverse lässt sich Hafti nicht entgehen, eine weitere Gemeinsamkeit mit Snoop Dogg. „Mit den NFTs entstehen neue Möglichkeiten, seinen Lieblingskünstler nicht nur wie gewöhnlich zu hören und die CDs zu kaufen, sondern auch ein Teil der Musik zu sein“, bewertet Haftbefehl den Hype.

Ergänzt wird die Kampagne durch Comics des Hip-Hop-Artists Carlos Garcia aka Calentura. Exklusiv für Haftis NFT-Drop zeichnet der Künstler fünf Comic-Editionen, die er an die Songreihe „1999“ des Rappers anlehnt.

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