Innovation & Future Utan’Clan: Lebendige Orang Utans als NFTs

Utan’Clan: Lebendige Orang Utans als NFTs

Das Image von NFTs hat zuletzt mit dem Energieverbrauch und der allgemeinen Abneigung gegen die schnelle Geldmacherei von Spekulant:innen, ein wenig gelitten. Aber der Hype kann auch positiv genutzt werden, wie unter anderem die Tierschutzorganisation WWF und Wladimir Klitschko in der Vergangenheit gezeigt haben.

Nach einem ähnlichen Prinzip wie bei WWF funktioniert auch das NFT-Projekt Utan’Clan. Jedes angebotene NFT ist einem Tier in der realen Welt zuzuordnen und die Erlöse kommen den bedrohten Tierarten und Ihrem Lebensraum zugute. Utan’Clan wird 6.500 NFTs veröffentlichen, orientiert an den geschätzten 65.000 verbliebene Orang-Utans auf unserer Erde.

Dabei werden die NFTs nicht irgendwelche Orang-Utans abbilden, sondern am Ende eines der zehn Tiere, die in Borneo im Sintang Orangutan Center für das Utan’Clan Projekt betreut werden. Ähnlich wie beim Bored Ape Yacht Club (BAYC), wird der Unterschied zwischen den einzelnen Motiven hauptsächlich an Kleidungsstücken und Accessoires auszumachen sein. Am 22. März soll das Projekt online gehen.

Sind die NFTs denn überhaupt nachhaltig?

NFTs lassen sich noch nicht so ganz mit dem Begriff Nachhaltigkeit vereinbaren, viele Blockchains verbrauchen Energie, die nicht aus erneuerbaren Quellen stammt.

Berechtigterweise taucht also die Frage auf, ob ein NFT-drop nicht sogar kontraproduktiv für den Lebensraum der Orang-Utans ist. Im Gegensatz zum BAYC sollen die NFTs des Utan’Clans aber auf einer umweltfreundlicheren Blockchain namens Aurora laufen.

Aurora basiert auf Near Protocol, einer Blockchain, die auch das einfache Erstellen von sogenannten Smart Contracts benutzer- und umweltfreundlicher umsetzen soll, als es die verbreitetere Blockchain Ethereum tut. Auch wenn Near Protocol mit einem Climate-Neutral-Product-Label ausgezeichnet wurde, nicht jeder Teilnehmer muss völlig frei von Emissionen sein, um dieses Zertifikat zu erhalten. Dennoch garantiert das Protokoll für einen geringeren Emissionsausstoß, als bei der Mehrheit der herkömmlichen Blockchains.

Jedoch könnten die Erlöse und die Aufmerksamkeit dem Problem der bedrohten Orang-Utans zugutekommen. Die guten Absichten des Utan’Clans sind hoffentlich nicht nur Fassade.

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