Life & Style Endlich raus aus dem Hamsterrad: Wie man eine Auszeit im Job plant

Endlich raus aus dem Hamsterrad: Wie man eine Auszeit im Job plant

Das Hamsterrad dreht sich immer schneller: Montag bis Freitag im Job, am Wochenende der Hausputz und die Wäsche – und dann geht es wieder von vorne los. Gerade in den dunklen Monaten kann uns dieser Alltag einiges abverlangen.

Und wer träumt nicht auch manchmal von einer richtigen Auszeit vom Job? Nicht nur von den üblichen zwei Wochen Urlaub, die viel zu schnell vorüber sind, sondern von einer Pause, um zu reisen, Neues zu entdecken und einfach mal die Seele baumeln zu lassen? Wir zeigen, wie man sich eine Auszeit gönnen kann.

Warum man eine Auszeit braucht

Die tägliche Routine kann erdrückend sein und einem das Gefühl geben, im Leben festzustecken. Eine Auszeit im Job, sei es durch ein Sabbatical, Bildungsurlaub oder andere Modelle, kann neuen Schwung bringen und unsere Energie wieder aufladen. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für eine berufliche Auszeit?

Gründe für eine Auszeit im Job

1. Stressabbau: Endlich keine Deadlines, keine Termine, keine Verpflichtungen. Man kann seine Zeit frei einteilen und den Stress hinter sich lassen.

2. Persönliche Entwicklung: Eine Auszeit kann dazu genutzt werden, um neue Dinge zu lernen, sich weiterzubilden oder sich sozial zu engagieren. Die Möglichkeiten sind vielfältig!

3. Sprachliche und kulturelle Erfahrung: Es kann eine sehr besondere Erfahrung sein, anders zu reisen, tief in andere Kulturen einzutauchen und Sprachkenntnisse zu erweitern.

4. Ein Plus im Lebenslauf: Sabbaticals sind heutzutage keine Lücken mehr im Lebenslauf, sondern ein Pluspunkt, der die eigene Vielseitigkeit zeigt.

5. Den Moment leben: Das Leben besteht nicht nur aus Arbeit. Man sollte die Jugend nutzen, um Erinnerungen zu sammeln, die einen ein Leben lang begleiten werden.

Modelle für eine Auszeit

1. Sabbatical oder Sabbatjahr: Ein mehrmonatiger Urlaub vom Job, während man weiterhin Gehalt bekommt. Ideal, um richtig abzuschalten und neue Energie zu tanken.

2. Unbezahlter Urlaub: Wenn ein Unternehmen kein Sabbatical anbietet, kann man unbezahlten Urlaub beantragen. Hierbei gibt es jedoch einige Dinge zu beachten, zum Beispiel bezüglich der Sozialversicherung.

3. Bildungsurlaub: Eine Auszeit kann auch gut dazu genutzt werden, um sich weiterzubilden. Viele Arbeitnehmende haben Anspruch auf bezahlten Bildungsurlaub, der einem die Möglichkeit bietet, Seminare oder Kurse zu besuchen.

4. Kündigung: Die drastischste Möglichkeit für eine Auszeit ist die Kündigung. Dabei sollte man jedoch bedenken, dass dieser Schritt gut überlegt sein sollte und mit Risiken verbunden ist.

Planung ist alles

Bevor man seine Auszeit startet, sollte man einige Dinge bedenken:

1. Ziele setzen: Um sicherzustellen, dass man das Beste aus seiner Zeit herausholt, sollte man klare Ziele definieren und sie festhalten.

2. Versicherungen: Es ist wichtig, sich über seine jeweilige Versicherungssituation während der Auszeit, insbesondere wenn man ins Ausland reist, zu informieren.

3. Laufende Kosten: Auch müssen die Finanzen im Vorfeld gut geplant werden, da laufende Kosten auch während der Auszeit weiterhin anfallen.

4. Rückkehr planen: Auch die Rückkehr in den Job gilt es gut zu planen, auch wenn diese noch weit entfernt scheint. 

Eine Auszeit im Job kann eine transformative Erfahrung sein, die das eigene Leben verändert und einen auf neue Wege führt. Also, warum nicht mal aus dem Hamsterrad ausbrechen und dem Leben eine neue Richtung geben?

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